Unser Amphibienschutzprojekt

 

Mit dem Beginn der milden Witterung starten die Amphibien ihre Wanderung. Doch auf ihren Wanderwegen werden Straßen und Siedlungen meist zur tödlichen Gefahr. Alle in Deutschland vorkommenden Amphibienarten gelten inzwischen als gefährdet und stehen seit 1980 gemäß Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz. Der NABU setzt sich mit seinen Krötenzaunaktionen aktiv für den Amphibienschutz ein.

 

Mit unserem Schutzprojekt helfen wir heimischen Amphibien, im Raum Rastatt, auf der Wanderung zu ihren Laichgewässern. Das Einsammeln von Kröten, Fröschen und Molchen erfolgt von Mitte Januar bis Mai, nach einem eigens erstellten Einsatzplan der NABU Ortsgruppe Rastatt.

In diesem Zeitraum werden täglich morgens und abends, entlang der aufgestellten Schutzzäune, die Amphibien aus den Fangeimern, die in die Erde eingegraben sind, wieder herausgenommen und in Transporteimern sicher über die Straße gebracht. Auch in Bereichen, wo der Aufbau eines Schutzzauns aus topografischen Gründen nicht möglich ist, sind wir im Einsatz. Zu Dokumentationszwecken werden sowohl Anzahl, Art und Geschlechter der Amphibien notiert.

 

Im Raum Rastatt betreiben wir Amphibienschutz auf den Strecken:

am Krebsbach an der L67 zwischen Kuppenheim und Haueneberstein

zwischen Gernsbach und Nachtigall.

 

Helfende Hände sind immer willkommen. Machen auch Sie mit und schützen unsere heimischen Amphibien. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine Einarbeitung erfolgt über die NABU-Ortsgruppe Rastatt.

Bei Interesse kontaktieren Sie Karl-Ludwig Matt unter Tel. 0176 78 45 64 28  oder Nabu-Karl-LudwigMatt@gmx.de.

 

>> Lesen Sie weiter über die Gefährliche Wanderschaft beim NABU Bundesverband

>> Krötenzäune in Deutschland