25.05.2026
Wer wohnt hier? Heimische Tiere entdecken – Mitmachaktion für Kinder
Am Samstag, 13. Juni 2026, lädt die NABU-Gruppe Rastatt Kinder von 6 bis 12 Jahren zur Mitmachaktion „Wer wohnt hier?“ an die Ökostation Rastatt ein.
Von 10:00 bis 13:00 Uhr dreht sich alles um heimische und zurückkehrende Wildtiere: Wer braucht große Wälder? Wer ist nachts unterwegs? Und was hilft dem Igel im Garten?
An kindgerechten Mitmachstationen entdecken die Kinder spielerisch, welche Lebensräume Tiere brauchen, was sie schützt und warum Artenvielfalt so wichtig ist. Dabei geht es um Naturwissen zum
Anfassen, kleine Entdeckungen und viel Raum zum Ausprobieren.
Mit dabei ist auch Kinderschminken mit Stephanie – passend zu den Tieren und zur Natur.
Die NABU-Gruppe Rastatt beteiligt sich mit dieser Veranstaltung an der landesweiten Aktion „Tag der Artenvielfalt Baden-Württemberg“ des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg e.
V. (LNV).
Zum 5. Jubiläum des landesweiten Aktionstags gibt es außerdem ein kleines zusätzliches Angebot: Über einen QR-Code können Besucherinnen und Besucher an einem Natur-Gewinnspiel
teilnehmen.
Wann: Samstag, 13. Juni 2026, 10:00–13:00 Uhr
Wo: Ökostation Rastatt
Treffpunkt: Eingang zur Ökostation
Für wen: Kinder ca. 6–12 Jahre
Dauer: ca. 3 Stunden
Kosten: kostenfrei, Spenden für Naturschutzprojekte der NABU-Gruppe Rastatt willkommen
Anmeldung: erforderlich, da die Plätze begrenzt sind
Kontakt: [email protected]
Weitere Informationen zum landesweiten Tag der Artenvielfalt: www.tag-der-artenvielfalt-bw.de
Bitte wetterfeste Kleidung und Schuhe, Sonnenschutz sowie ein Getränk mitbringen. Die Veranstaltung findet überwiegend draußen statt; bei leichtem Regen gibt es eine
Ausweichmöglichkeit unter Dach.
Foto-/Video-Hinweis: Bei der Veranstaltung können ggf. Aufnahmen gemacht werden. Eine Veröffentlichung von Bildern mit Kindern erfolgt nur mit Einwilligung der Sorgeberechtigten.
Neugierig geworden? Dann melden Sie Ihr Kind gerne an – wir freuen uns auf einen lebendigen Vormittag voller Natur, Entdeckungen und kleiner Abenteuer.
Ihr NABU-Team Rastatt
19.05.2026
Bei der diesjährigen NABU-Sommerakademie in Bad Boll am 4. Und 5. Juli sind beim Workshop „Artenschutz am Gebäude“ noch Plätze frei.
Wer Lust hat, kann sich bis zum 11. Juni anmelden.
Weitere Informationen und die Anmeldung findet ihr hier: www.NABU-BW.de/sommerakademie
17.04.2026
12.04.2026
Grund zur Freude! Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe konnte im Harz ein Waldgebiet mit Hilfe von Fördergeldern und Spenden erwerben. Die NABU-Gruppe Rastatt beteiligte sich dabei mit einer Spende von 1€ pro Mitglied.
02.04.2026
Du hast ein Wildtier gefunden und bist unsicher, ob es Hilfe braucht oder an wen du dich wenden kannst?
Mit Wildtier-SOS hast du alle wichtigen Informationen direkt zur Hand – übersichtlich gebündelt in einer App. Du erhältst individuelle Empfehlungen und verständliche Anleitungen, damit das Tier schnell, tierschutzgerecht und fachkundig versorgt werden kann. Lade die App im Apple store oder bei Google play herunter. Mehr Infos findest Du ebenfalls auf der Homepage: www.wildtier-sos.de
15.02.2026
15.02.2026
02.02.2026
Wir hatten viel Spaß am Wochenende bei einer Habitatspflegeaktion! Danke an alle freiwilligen!
27.01.2026
Noch ist nichts entgültig entschieden, auch wenn Amazon und die Politiker*innen das gerne in der Presse so darstellen. Für das Logistikzentrum müssten mindesten 14 Hektar Wald weichen und Boden versiegelt werden, zudem würde die bereits extrem angespannte Verkehrslage an der A5 weiter verschärft. Was bisher bekannt ist:
Der Nabu Ladesverband hat den fünf Parteien Grüne, CDU, SPD, FDP und Die Linke dazu zwölf Fragen gestellt. Die Antworten findet Ihr in der Übersicht.
21.01.2025
Die Artikel sind schon etwas älter, vom Inhalt her (leider) immer noch aktuell.
30.12.2025
Unsere Igelstation in Hügelsheim hat eine Spende über 100€ von Sylvia Etzel erhalten. Wir bedanken uns von ganzem Herzen!
Bis zu 800 Bäume könnten in Rastatt für den Hochwasserschutz fallen. Der NABU sieht darin einen Angriff auf das Stadtbild und fordert Alternativen von Stadt und Land:
Info dazu von der Nabu Bezirksgeschäftsstelle mittlerer Oberrhein:
https://www.nabu-mittlerer-oberrhein.de/aktuelles/diskussion-mit-mdl-hentschel-hochwasserschutz-an-der-murg/
02.12.2025
Für ihr Engagement zum Schutz der Fledermäuse erhielt Tanja Götz den oben genannten Preis. Götz, studierte Molekularbiologin, arbeitet als Fledermausbeauftragte im Raum Karlsruhe/Rastatt und informiert die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Tiere für das Ökosystem. Diese sind heute durch Lichtverschmutzung bedroht. Für ihr Herzblut und praktischen Einsatz wurde sie im Rathaus von Bürgermeister Käuflein für vorbildlichen Tierschutz ausgezeichnet. Die Nabu Ortsgrupe gratuliert ihr ganz herzlich!
29.11.2025
Das Bauvorhaben am Segelflugplatz in Baden-Baden Oos wurde abgesagt. Wir freuen uns - für ein Stück Natur, das bleiben darf. Eine gute Entscheidung für den Schutz unseres Trinkwassers, für den Kiebitz und natürlich auch für die Segelflieger 😍
23.11.2025
20.11.2025
Der Segelflugplatz in Baden-Oos soll in ein Gewerbegebiet umgewandelt werden.
Dies bedroht nicht nur den gefährdeten Kiebitz, der im Naturschutzgebiet Bruchgraben brütet.
Das letzte bedeutende Brutgebiet dieser Vogelart in der Region könnte durch die Bebauung verloren gehen, was gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstößt.
Zusätzlich wird dadurch wertvolle Fläche versiegelt, noch dazu in einem Trinkwasserschutzgebiet. Der Gemeinderat entscheidet am 24.11.
Schreibt Oberbürgermeister Dietmar Späth, dass ihr gegen das Bauvorhaben seid. Hier ist seine Email:
Ihr könnt auch direkt an die Mitglieder des Gemeinderates schreiben, z.B. an:
Was muss ich beachten, wenn ich einen toten Vogel finde? Und welche Auswirkungen hat die Vogelgrippe auf Menschen und Haustiere? Hier findet Ihr die wichtigsten Antworten:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/vogelgrippe/04678.html
Der Gemeinderat der Stadt Rastatt hat am 29.09.2025 beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, das Verfahren zur Aufhebung der Baumschutzsatzung einzuleiten. Damit ist der Weg zur Abschaffung
der Satzung formal eröffnet – in der Sache aber wurde sie bereits abgeschafft, denn die politische Mehrheit hat sich eindeutig positioniert.
Der Antrag dazu stammt von der CDU-Fraktion (Dok 03)) und wurde mit der Begründung eingereicht, der Aufwand für Verwaltung und Eigentümer sei zu hoch und der Nutzen zu gering.
Auch die Stadtverwaltung (Drucksache Nr. 2025-171, Seite 2, Dok 02)) unterstützt diesen Antrag. In der Badischen Neuesten Nachrichten vom 05.07.2025 hieß es dazu: „Und der CDU-Antrag bekam
Schützenhilfe aus der Verwaltung: Markus Reck-Kehl aus dem Fachbereich Stadt- und Grünplanung will die Baumschutzsatzung ebenfalls abschaffen ...“ (Quelle: Badische Neueste Nachrichten,
05.07.2025, www.bnn.de)
Dabei hatte die Verwaltung selbst vor einem Jahr in einer Informationsvorlage vom 29.01.2024 vom Fachbereich 4 Stadt- und Grünplanung (Dok 03)) bestätigt, dass die Satzung „Wirkung gezeigt“ habe.
Damit droht Rastatt, eines seiner wichtigsten lokalen Instrumente für Klima-, Arten- und Gesundheitsschutz zu verlieren.
Warum informiert der NABU Rastatt darüber?
Wir möchten Bürgerinnen und Bürger transparent und faktenbasiert darüber informieren,
• was eine Baumschutzsatzung ist,
• warum sie notwendig ist,
• und welche Folgen die Abschaffung für das Stadtgrün und das Mikroklima haben kann.
Unser Ziel ist Aufklärung statt Meinungsmache:
Jede und jeder soll sich selbst ein Bild machen können – auf Grundlage nachvollziehbarer Informationen.
Ihr findet ausführliche Informationen dazu in den folgenden Dokumenten:
15.10.2025, SWR
Rheinauen, Foto: Nabu Rheinland-Pfalz
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/rheinauen-renatuierung-dettenheim-rastatt-100.html
16.09.2025
Am Samstag den 18.10.25 treffen wir uns auf unserem Grundstück namens "Jakob" bei Rastatt. Nimm ein paar Arbeitshandschuhe mit und erlebe wie naturgerechte Pflege eines Grundstückes
funktioniert.
Für Kaffee, Tee und vielleicht sogar einen Glühwein ist gesorgt 😊
Anmeldung unter [email protected]
16.9.2025
Anmeldung unter: [email protected]
https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2025/juni/36294.html
Die NABU-Ortsgruppe Rastatt sucht zur Singvogelhilfe noch "Päppler". Kostenlose Einarbeitung sowie alle weitere Kosten (wie Futter, Käfige, etc.) werden selbstverständlich von der NABU-Ortsgruppe Rastatt übernommen.
Melden Sie sich bei Interesse bitte bei Herrn Karl-Ludwig Matt 0176 7845 6428
Die NABU Ortsgruppe Rastatt lehnt den geplanten Bau der Querspange im Rastatter Süden entschieden ab.
>> Zu den Stellungnahmen, Pressemitteilungen, etc.
Zwischen Siedlungen, Straßen, Schienen und landwirtschaftlich genutzten Flächen sollen die Lebensräume für wild lebende Tiere und Pflanzen stattfinden, in den sogenannten Biotopen. Diese Inseln miteinander verbinden, Wildkorridore in trockenen, mittleren und feuchten Lebensräumen schaffen, ist das Ziel des „Grünen Wegenetzes“. Martin Klatt (NABU) hat sie bei einem Vortrag der NaturFreunde Rastatt vorgestellt. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu:
Das Wort Biodiversität ist in aller Munde. Doch was schließt es ein?
Biodiversität bedeutet Artenvielfalt, es bedeutet die Vielfalt der Lebensräume und genetische Vielfalt innerhalb der Arten. 1992 wurde bei der Klimakonferenz in Rio de Janeiro die Konvention zum Schutz der Biodiversität beschlossen. Bis 2010 sollten die Verluste an Arten, Lebensräumen und genetischer Vielfalt eingedämmt, wenn nicht sogar gestoppt werden. Das Ziel wurde nicht erreicht, deshalb gab es zwischen 2010 und 2020 die UN-Dekade mit dem „Nature Restauration Law“, in Europa sollten 20 Prozent der Flächen renaturiert werden.
Warum braucht es für den Erhalt der Biodiversität ein „grünes Wegenetz“?
Tiere und Pflanzen brauchen genügend Raum, um zu überleben. Und sie brauchen den genetischen Austausch, um stabil zu bleiben. Die „Inseln“, in denen sie derzeit leben, sind voneinander abgeschnitten und zu weit entfernt. Die Lebensräume sind durch große Straßen durchschnitten – im Landkreis Rastatt sind das die A5, B3 und B36/L75 und die Rheintalbahn. Für die Tiere gibt es da kein Durchkommen, wie die zahllosen überfahrenen Igel, Hasen, Kaninchen oder Dachse belegen. Trennend wirken auch artenarme Landschaften landwirtschaftlich genutzter Flächen. Und Siedlungen wirken als naturferne Barrieren. Dazu drei Zahlen: 45 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt, 38 Prozent sind Forst und 15 Prozent sind Siedlungen und Verkehrsadern, wobei die Tendenz bei letzteren stetig ansteigt.
Wie soll das grüne Wegenetz entstehen?
In Baden-Württemberg gibt es den Fachplan Landesweiter Biotopverbund, einschließlich des Generalwildwegeplans, in dem alle Lebensräume für Tiere und Pflanzen mit den jeweiligen Arten aufgeführt sind. Räumlich und funktional verbundene Biotope sollen vernetzt werden, bis 2027 mindestens 13 Prozent des Offenlandes der Landesfläche, bis 2030 mindestens 15 Prozent. Für die Kommunen bedeutet das, dass sie eigene Biotopverbundpläne erstellen oder die Landschafts- und Grünordnungspläne, orientiert am landesweiten Fachplan, daran anpassen. Weiter bedeutet es, dass sie bei künftigen Planungen, Ausweisungen von Bau- oder Gewerbegebieten, die Belange des Biotopverbundes berücksichtigen.
Was ist ein Generalwildwegeplan?
Man kann sich den Plan als „Autobahn der Tiere“ vorstellen. Er wurde von der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg erstellt. Daten lieferten sowohl die Wildbewegungen als auch das „Fallwild“, also die Tiere, die auf den Straßen getötet werden.
Im Schiftunger Bruch leben 24 Vogelarten Gibt es Beispiele in der Region?
Das Schiftunger Bruch ist so ein artenreicher Lebensraum. Er sollte durch die Anbindung der A5 an den Baden Airpark durchschnitten werden. Diese Varianten sind vom Tisch. Dort gibt es neben den 24 Vogelarten, die auf der Roten Liste stehen, 13 Fledermausarten und Wildkatzen. Und noch eine Besonderheit: Das Schiftunger Bruch ist Weideland für den letzten Wanderschäfer der Region und Schafe wirken als mobile Biotopverbindungen. In ihrem Fell transportieren sie nicht nur bis zu 85 Pflanzensamen, auch mit ihren Hufen und im Kot tragen sie diese weiter. Dazu transportieren sie Insekten, Schnecken, ja sogar Eidechsen in ihrem Fell von Weideort zu Weideort und fressen die Landschaft frei.
Was würde der Bau der Querspange Rastatt, die durch einen Wildkorridor führen würde, für diesen bedeuten?
Die Querspange würde den Wildkorridor in dem betroffenen Teilbereich verschmälern. Aber da ist alles noch offen. Die beteiligten Partner sind im Austausch.
Was können Kommunen tun, um sich am Ausbau des grünen Wegenetzes zu beteiligen?
Sie können bisher traditionell gepflegte Flächen innerhalb der Gemeinden als Blühwiesen anlegen. Dafür gibt es das Projekt „Natur.nah.dran.“, das auch Schulungen für die städtischen Mitarbeiter anbietet, die diese pflegen. Bis Ende Dezember sind Anmeldungen für das Jahr 2025 noch möglich. Und sie müssen Geduld haben. Es dauert, bis die Bürger scheinbar verwilderte Flächen als naturnah akzeptiert haben.
Am 04.12.2023 hat die NABU-Ortsgruppe Rastatt mithilfe des Forstamtes Kuppenheim neue Amphibienbiotope geschaffen und bereits bestehende verbessert.
Die NABU-Ortsgruppe Rastatt fordert:
1. Die Untertunnelung der geplanten Querspange
2. Hinsichtlich Begrünungsmaßnahmen: Pflanzung von Insekten- und Vogelnährgehölzen in großer Zahl, Fassadenbegrünung, sowie die Schaffung von Fledermausquartieren u.v.m.
3. Die Installation und Nutzung von erneuerbaren Energien zur Energieversorgung des Klinikums
Wir beklagen, wie Sie vielleicht schon wissen, einen Insektenrückgang von über 70 % in den letzten 30 Jahren, mit all seinen Folgen für weitere Tierarten.
Unser Projekt "Blumenwiese statt Maiseinöde" soll die Artenvielfalt unterstützen und erhalten. Interessierte und Grundstücksuchende NABU-Mitglieder hätten so die Möglichkeit, Gelände (z.B. Streuobstwiesen) zu pflegen/nutzen.
Die ausgetretenen Pfade der Landwirtschaft, mit all ihren Europäischen Subventionen, müssen verändert werden. Unser Projekt soll im ganzen Land Schule machen.
Bitte bieten Sie deshalb Wiesengelände und Ackerflächen für unseren neu geschaffenen Flurstückspool an!
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!