Willkommen bei der NABU Gruppe Rastatt

Informieren Sie sich über unser ehrenamtliches Engagement

25.05.2026

Wer wohnt hier? Heimische Tiere entdecken – Mitmachaktion für Kinder
Am Samstag, 13. Juni 2026, lädt die NABU-Gruppe Rastatt Kinder von 6 bis 12 Jahren zur Mitmachaktion „Wer wohnt hier?“ an die Ökostation Rastatt ein.
Von 10:00 bis 13:00 Uhr dreht sich alles um heimische und zurückkehrende Wildtiere: Wer braucht große Wälder? Wer ist nachts unterwegs? Und was hilft dem Igel im Garten?
An kindgerechten Mitmachstationen entdecken die Kinder spielerisch, welche Lebensräume Tiere brauchen, was sie schützt und warum Artenvielfalt so wichtig ist. Dabei geht es um Naturwissen zum Anfassen, kleine Entdeckungen und viel Raum zum Ausprobieren.
Mit dabei ist auch Kinderschminken mit Stephanie – passend zu den Tieren und zur Natur.
Die NABU-Gruppe Rastatt beteiligt sich mit dieser Veranstaltung an der landesweiten Aktion „Tag der Artenvielfalt Baden-Württemberg“ des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg e. V. (LNV).
Zum 5. Jubiläum des landesweiten Aktionstags gibt es außerdem ein kleines zusätzliches Angebot: Über einen QR-Code können Besucherinnen und Besucher an einem Natur-Gewinnspiel teilnehmen.
Wann: Samstag, 13. Juni 2026, 10:00–13:00 Uhr
Wo: Ökostation Rastatt
Treffpunkt: Eingang zur Ökostation
Für wen: Kinder ca. 6–12 Jahre
Dauer: ca. 3 Stunden
Kosten: kostenfrei, Spenden für Naturschutzprojekte der NABU-Gruppe Rastatt willkommen
Anmeldung: erforderlich, da die Plätze begrenzt sind
Kontakt: [email protected]
Weitere Informationen zum landesweiten Tag der Artenvielfalt: www.tag-der-artenvielfalt-bw.de
Bitte wetterfeste Kleidung und Schuhe, Sonnenschutz sowie ein Getränk mitbringen. Die Veranstaltung findet überwiegend draußen statt; bei leichtem Regen gibt es eine Ausweichmöglichkeit unter Dach.
Foto-/Video-Hinweis: Bei der Veranstaltung können ggf. Aufnahmen gemacht werden. Eine Veröffentlichung von Bildern mit Kindern erfolgt nur mit Einwilligung der Sorgeberechtigten.
Neugierig geworden? Dann melden Sie Ihr Kind gerne an – wir freuen uns auf einen lebendigen Vormittag voller Natur, Entdeckungen und kleiner Abenteuer.
Ihr NABU-Team Rastatt


19.05.2026

Freie Plätze bei der NABU Sommerakademie

Bei der diesjährigen NABU-Sommerakademie in Bad Boll am 4. Und 5. Juli sind beim Workshop „Artenschutz am Gebäude“ noch Plätze frei.

Wer Lust hat, kann sich bis zum 11. Juni anmelden.

Weitere Informationen und die Anmeldung findet ihr hier: www.NABU-BW.de/sommerakademie

 

 


17.04.2026

 

Stellungnahme der NABU Gruppe Rastatt zur geplanten Abschaffung der Baumschutzsatzung

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Stellungnahme der NABU-Gruppe Rastatt zur Satzung zur Aufhebung der Baumschutzsatzung der Stadt Rastatt zum Schutz von Bäumen
Stellungnahme der NABU-Gruppe Rastatt ge
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1000 Hektar wurden für die Natur gerettet

12.04.2026

 

Grund zur Freude! Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe konnte im Harz ein Waldgebiet mit Hilfe von Fördergeldern und Spenden erwerben. Die NABU-Gruppe Rastatt beteiligte sich dabei mit einer Spende von 1€ pro Mitglied. 

 

https://naturerbe.nabu.de/news/2026/1/37072.html


Informationen zur asiatischen Hornisse


Wildtier-SOS App

02.04.2026

 

Du hast ein Wildtier gefunden und bist unsicher, ob es Hilfe braucht oder an wen du dich wenden kannst?

Mit Wildtier-SOS hast du alle wichtigen Informationen direkt zur Hand – übersichtlich gebündelt in einer App. Du erhältst individuelle Empfehlungen und verständliche Anleitungen, damit das Tier schnell, tierschutzgerecht und fachkundig versorgt werden kann. Lade die App im Apple store oder bei Google play herunter. Mehr Infos findest Du ebenfalls auf der Homepage: www.wildtier-sos.de


15.02.2026

 

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Das NABU Programm 2026 für MIttelbaden
NABU_Programm 2026.pdf
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15.02.2026


Habitatspflege 31.1.2026

02.02.2026

Wir hatten viel Spaß am Wochenende bei einer Habitatspflegeaktion! Danke an alle freiwilligen! 


Amazon plant Logistikzentrum bei Bietigheim, eine Autobahnanschlusstelle soll auch mit dazu

27.01.2026

Noch ist nichts entgültig entschieden, auch wenn Amazon und die Politiker*innen das gerne in der Presse so darstellen. Für das Logistikzentrum müssten mindesten 14 Hektar Wald weichen und Boden versiegelt werden, zudem würde die bereits extrem angespannte Verkehrslage an der A5 weiter verschärft. Was bisher bekannt ist:

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Änderung der Flächennutzung der Gemeinde Bietigheim
Gesamtdokument_2025_11_27_GVV-1.pdf
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Landtagswahl am 8. März 2026

Die Parteien im Wahl-Check: Wie ernst nehmen sie Natur- und Klimaschutz?

Der Nabu Ladesverband hat den fünf Parteien Grüne, CDU, SPD, FDP und Die Linke dazu zwölf Fragen gestellt. Die Antworten findet Ihr in der  Übersicht.  

 


Aus dem Leben der Amphibien im Landkreis

21.01.2025
Die Artikel sind schon etwas älter, vom Inhalt her (leider) immer noch aktuell.

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Grenze für mehr Artenschutz
BT Grenze für mehr Artenschutz 24_2_22.p
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Wenn der Gully zur Todesfalle wird
BT '23 Wenn der Gully zur Todesfalle wir
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Sie retten Kröten vor der Todesfalle
BT Sie retten Kröten vor der Todesfalle
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Krötensammler waten durch den Müll
21_2_19 Krötensammler waten durch den Mü
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Spende für die Igelstation

30.12.2025

Unsere Igelstation in Hügelsheim hat eine Spende über 100€ von Sylvia Etzel erhalten. Wir bedanken uns von ganzem Herzen!

 


Wir trafen uns mit Thomas Hentschel MdL um uns für den Erhalt der Bäume am Murgdamm einzusetzen.

Egbert Mauderer von der BNN war mit dabei und berichtete

BNN vom 29.11.2025:
Rastatter Murgdamm: Wie Naturschützer und Stadt um den Erhalt der Baumallee ringen

 

Bis zu 800 Bäume könnten in Rastatt für den Hochwasserschutz fallen. Der NABU sieht darin einen Angriff auf das Stadtbild und fordert Alternativen von Stadt und Land:

 

https://bnn.de/mittelbaden/rastatt/rastatter-murgdamm-wie-naturschuetzer-und-stadt-um-den-erhalt-der-baumallee-ringen


Tanja Götz aus Forbach erhält Karlsruher Tierschutzpreis

02.12.2025

Für ihr Engagement zum Schutz der Fledermäuse erhielt Tanja Götz den oben genannten Preis. Götz, studierte Molekularbiologin, arbeitet als Fledermausbeauftragte im Raum Karlsruhe/Rastatt und informiert die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Tiere für das Ökosystem. Diese sind heute durch Lichtverschmutzung bedroht. Für ihr Herzblut und praktischen Einsatz wurde sie im Rathaus von Bürgermeister Käuflein für vorbildlichen Tierschutz ausgezeichnet. Die Nabu Ortsgrupe gratuliert ihr ganz herzlich!


Flugplatzpläne bei Baden-Baden abgesagt!

29.11.2025

Das Bauvorhaben am Segelflugplatz in Baden-Baden Oos wurde abgesagt. Wir freuen uns - für ein Stück Natur, das bleiben darf. Eine gute Entscheidung für den Schutz unseres Trinkwassers, für den Kiebitz und natürlich auch für die Segelflieger 😍

 


23.11.2025

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Informationen für Ehrenamtliche zum Thema Gewässerrevitalisierung
Gemeinsam fürs Wasser: Gewässerrevitalisierung einfach erklärt - im Rahmen des Gewässerbündnisses Baden-Württemberg. Grundlagen, Praxiswissen und Handlungsmöglichkeiten.
für Ehrenamtlich
20251117_Handreichung_fuer_Ehrenamtliche
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Kann der Kiebitz die Flugplatzpläne  bei Baden-Baden ausbremsen?

20.11.2025

Der Segelflugplatz in Baden-Oos soll in ein Gewerbegebiet umgewandelt werden.
Dies bedroht nicht nur den gefährdeten Kiebitz, der im Naturschutzgebiet Bruchgraben brütet.
Das letzte bedeutende Brutgebiet dieser Vogelart in der Region könnte durch die Bebauung verloren gehen, was gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstößt. 
Zusätzlich wird dadurch wertvolle Fläche versiegelt, noch dazu in einem Trinkwasserschutzgebiet. Der Gemeinderat entscheidet am 24.11. 


Schreibt Oberbürgermeister Dietmar Späth, dass ihr gegen das Bauvorhaben  seid. Hier ist seine Email:

 

[email protected]


Ihr könnt auch direkt an die Mitglieder des Gemeinderates schreiben, z.B. an: 

Hier ist eine Email-Vorlage zum Kopieren:
Betreff: Ablehnung des Bauvorhabens auf dem Segelflugplatz Baden-Oos

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte meine klare Ablehnung gegenüber dem geplanten Bauvorhaben auf dem Segelflugplatz Baden-Oos zum Ausdruck bringen. Das Vorhaben, das Gebiet in ein Gewerbegebiet umzuwandeln, ist aus meiner Sicht nicht nur aus ökologischer Perspektive äußerst bedenklich, sondern gefährdet auch den letzten verbliebenen Brutplatz des Kiebitzes in der Region.

Der Kiebitz ist eine vom Aussterben bedrohte Vogelart, deren Lebensraum durch eine Bebauung im Bruchgraben erheblich beeinträchtigt würde. Das Gebiet ist für die Art von entscheidender Bedeutung, da es den Tieren optimale Nahrungs- und Brutbedingungen bietet. Die bisherigen Schutzmaßnahmen, wie die Anlage von Feuchtwiesen und das Auswildern junger Kiebitze, sind wichtige Schritte zum Erhalt dieser bedrohten Art und dürfen nicht durch eine Bebauung zunichte gemacht werden.

Darüber hinaus halte ich es für unverantwortlich, das Trinkwasserschutzgebiet für kurzfristige wirtschaftliche Vorteile zu opfern. Die Erhaltung der Natur- und Wasserqualität sollte Priorität haben und nicht durch eine kurzfristige Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen gefährdet werden.

Ich appelliere an die Verantwortlichen, das Projekt zu überdenken und den Schutz der Natur, insbesondere des Kiebitz und seines Lebensraums, in den Vordergrund zu stellen. Es ist wichtig, nachhaltige Lösungen zu finden, die sowohl wirtschaftliche Interessen als auch den Naturschutz berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

[Ihr Name]  

 


Infos zur Vogelgrippe

Wie verhalte ich mich richtig?

Was muss ich beachten, wenn ich einen toten Vogel finde? Und welche Auswirkungen hat die Vogelgrippe auf Menschen und Haustiere? Hier findet Ihr die wichtigsten Antworten:

 

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/vogelgrippe/04678.html


Baumschutz in Rastatt fällt

Gemeinderat hat am 29.09.2025 die Satzung abgeschafft

Der Gemeinderat der Stadt Rastatt hat am 29.09.2025 beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, das Verfahren zur Aufhebung der Baumschutzsatzung einzuleiten. Damit ist der Weg zur Abschaffung der Satzung formal eröffnet – in der Sache aber wurde sie bereits abgeschafft, denn die politische Mehrheit hat sich eindeutig positioniert.
Der Antrag dazu stammt von der CDU-Fraktion (Dok 03)) und wurde mit der Begründung eingereicht, der Aufwand für Verwaltung und Eigentümer sei zu hoch und der Nutzen zu gering.
Auch die Stadtverwaltung (Drucksache Nr. 2025-171, Seite 2, Dok 02)) unterstützt diesen Antrag. In der Badischen Neuesten Nachrichten vom 05.07.2025 hieß es dazu: „Und der CDU-Antrag bekam Schützenhilfe aus der Verwaltung: Markus Reck-Kehl aus dem Fachbereich Stadt- und Grünplanung will die Baumschutzsatzung ebenfalls abschaffen ...“ (Quelle: Badische Neueste Nachrichten, 05.07.2025, www.bnn.de)
Dabei hatte die Verwaltung selbst vor einem Jahr in einer Informationsvorlage vom 29.01.2024 vom Fachbereich 4 Stadt- und Grünplanung (Dok 03)) bestätigt, dass die Satzung „Wirkung gezeigt“ habe.

Damit droht Rastatt, eines seiner wichtigsten lokalen Instrumente für Klima-, Arten- und Gesundheitsschutz zu verlieren.

 

Warum informiert der NABU Rastatt darüber?


Wir möchten Bürgerinnen und Bürger transparent und faktenbasiert darüber informieren,
• was eine Baumschutzsatzung ist,
• warum sie notwendig ist,
• und welche Folgen die Abschaffung für das Stadtgrün und das Mikroklima haben kann.

Unser Ziel ist Aufklärung statt Meinungsmache:
Jede und jeder soll sich selbst ein Bild machen können – auf Grundlage nachvollziehbarer Informationen.

Ihr findet ausführliche Informationen dazu in den folgenden Dokumenten:

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Erklärung der Nabu Ortsgruppe zum Baumschutz in Rastatt
Hier wird euch genau erläutert, wie sich der Sachverhalt aktuell darstellt und was bisher geschehen ist.
Erklärung der Nabu Ortsgruppe zum Baumsc
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Antrag CDU zur Abschaffung der Baumschutzsatzung 3.7.25 Anlage 1
01) 03.07.2025 Anlage_1_Antrag_der_CDU A
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Antrag CDU zur Abschaffung der Baumschutzsatzung 3.7.25
02) Drucksache Nr. 2025-171.pdf
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Information der Stadt Rastatt zur Wirkung der Baumschutzverordnung vom 29.1.2024
03) Informationsvorlage.pdf
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Beteiligungs-/ Anhörungsverfahren zum Entwurf der Baumschutzsatzung 25.11.21
04) Anlage_1_Abwaegung.pdf
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Ergebnis der Gemeinderatssitzung vom 29.9.25 (Abstimmung gegen Satzung)
05) Drucksache Nr. 2025-171-1.pdf
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Beschluss zur Einleitung des Anhörungsverfahrens 5.7.21
06) vDS_Drucksache_2021_145_GESAMT.pdf
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Baumschutzsatzung der Stadt Rastatt
07) Baumschutzsatzung der Stadt Rastatt
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Satzungsbeschluss vom 7.3.22
08) Drucksache Nr. 2021-337-2.pdf
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Klimaanpassungskonzept Rastatt
09) Klimaanpassungskonzept Stadt Rastatt
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15.10.2025, SWR

Umweltschutzprojekt gestartet: Rheinauen sollen gerettet werden

Rheinauen, Foto: Nabu Rheinland-Pfalz

Die Rheinauen zwischen Rastatt und Dettenheim sind bedroht. Durch den Klimawandel verlieren sie zunehmend Flächen. Ein Umweltschutzprojekt in Rastatt soll nun gegensteuern

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/rheinauen-renatuierung-dettenheim-rastatt-100.html


16.09.2025

Am Samstag den 18.10.25 treffen wir uns auf unserem Grundstück namens "Jakob" bei Rastatt. Nimm ein paar Arbeitshandschuhe mit und erlebe wie naturgerechte Pflege eines Grundstückes funktioniert.
Für Kaffee, Tee und vielleicht sogar einen Glühwein ist gesorgt 😊
Anmeldung unter [email protected]


16.9.2025

Anmeldung unter: [email protected]

 


Bäume statt Hitzestress – NABU Rastatt warnt vor Abschaffung der Baumschutzsatzung

Rastatt, den 9. September 2025
Bäume sind die besten natürlichen Klimaanlagen unserer Städte: Sie kühlen überhitzte Quartiere, speichern CO₂, filtern Schadstoffe, sichern die Biodiversität und liefern lebenswichtigen Sauerstoff. In Zeiten zunehmender Hitzeperioden ist ihr Schutz – gerade auch in Städten - nicht Luxus, sondern Überlebensstrategie. Umso größer ist die Sorge des NABU Rastatt angesichts des aktuellen Antrags der CDU-Stadtratsfraktion, die 2022 eingeführte Baumschutzsatzung ersatzlos abzuschaffen.
Die CDU begründet ihren Antrag mit angeblich überzogenen Auflagen, hohem Verwaltungsaufwand und fehlenden Ersatzpflanzungen. Aus Sicht des NABU Rastatt greift diese Kritik jedoch zu kurz. Der Verwaltungsaufwand sei kein bürokratischer Ballast, sondern Ausdruck des gesetzlichen Vorsorgeprinzips. Die Satzung sorge für Transparenz und faire Abwägungen. Seit ihrem Inkrafttreten seien rund 70 Anträge pro Jahr gestellt worden – eine überschaubare Zahl, die zeigt, dass das Verfahren funktioniert. Auch die Behauptung, Ersatzpflanzungen seien in einer Vielzahl von Fällen unmöglich, hält einer Überprüfung nicht stand. Nahezu alle genehmigten Fällungen seien ausgeglichen worden, Ausnahmen seien die seltene Ausnahme geblieben.
Dass die Satzung wirkt, bestätigt im Übrigen die Stadt selbst, wie die BNN noch am 15. Februar 2024 berichtete („Was die Baumschutzsatzung in Rastatt bis jetzt bewirkt hat“). Dennoch stellt die Verwaltung etwas mehr als 12 Monate später nun ihre eigene Fachstelle, das eigens geschaffene Baummanagement, infrage. Für den NABU Rastatt ist dies ein widersprüchliches Signal, das zusammen mit dem CDU-Antrag auf einen deutlichen Rückschritt beim Baumschutz in Rastatt hinausläuft. Für den künftigen Umgang mit Bäumen gehe damit eine klare Strategie und Transparenz verloren.
Dabei sind die ökologischen Fakten eindeutig. Eine 80-jährige Winterlinde beispielsweise kühlt ihre Umgebung so stark wie 200 Kühlschränke, speichert jedes Jahr rund 160 Kilogramm CO₂, filtert Schadstoffe aus der Luft und produziert jährlich etwa 90.000 Liter Sauerstoff. Um diese Leistungen zu ersetzen, wären rund 400 Jungbäume nötig – mit Kosten in der Größenordnung mehrerer Hunderttausend Euro.
Der aktuelle Hitzescheck der Deutschen Umwelthilfe (Quelle: https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Kommunal/Hitze-Check_2025/Hitze-Check_Staedte-Deutschland_Uebersicht_2025.pdf) zeigt, wie stark Rastatt bereits heute im Sommer unter Hitzebelastung leidet: mit einer durchschnittlichen Oberflächentemperatur von über 37 Grad, einem hohen Versiegelungsgrad und geringem verfügbaren Grünvolumen gehört die Stadt bundesweit zu den am stärksten aufgeheizten Kommunen.
Vor diesem Hintergrund ist es für den NABU Rastatt unverständlich, dass die politische Debatte in Rastatt nicht über eine Weiterentwicklung, sondern über die Abschaffung der Satzung geführt wird. Andere Städte haben längst Modelle entwickelt, um den Schutz alter Bäume zu verbessern und gleichzeitig Anreize für private Eigentümer zu schaffen. Rastatt hingegen riskiere mit einer Abschaffung einen doppelten Gesichtsverlust: ökologisch, weil wichtige Schutzinstrumente wegfallen, und politisch, weil Klimaschutz im Prospekt versprochen, im Alltag jedoch gestrichen werde – gerade mit Blick auf die Landesgartenschau 2036, die eigentlich Abkühlung, Biodiversität und dauerhafte Grünräume in Aussicht stellt.
Der NABU Rastatt appelliert daher eindringlich an den Gemeinderat die Baumschutzsatzung zu erhalten und als das zu behandeln, was sie ist: ein zukunftsfähiges Instrument für eine klimaresiliente und lebenswerte Stadt. Großkronige Bäume sind keine nostalgischen Erinnerungsstücke, sondern die wirksamste und zugleich kostengünstigste Investition in Gesundheits-, Klima- und Bevölkerungsschutz. Ihre Abschaffung würde nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse und gesetzliche Schutzpflichten ignorieren, sondern vor allem die Lebensqualität der Rastatterinnen und Rastatter unmittelbar gefährden.

👉 Schreib deinem Gemeinderat: Erhaltet die Baumschutzsatzung! Gemeinsam für ein kühleres, grüneres Rastatt. 💚

✉️ Emailadressen der Gemeinderatsmitglieder:

📋 Emailvorlage zum selber Ausfüllen:

 

Betreff: Bitte erhalten Sie die Baumschutzsatzung in Rastatt 

 

Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats, 

 

mit großer Sorge verfolge ich den Antrag zur Abschaffung der Baumschutzsatzung. Bäume sind für unsere Stadt unverzichtbar: Sie kühlen überhitzte Quartiere, speichern CO₂, filtern Schadstoffe und sichern unsere Lebensqualität. 

 

Gerade angesichts der zunehmenden Hitzeperioden und der hohen Belastung in Rastatt wäre es ein fatales Signal, diesen wichtigen Schutz aufzugeben. Eine einzige alte Linde ersetzt die Leistung von Hunderten junger Bäume – ökologisch wie finanziell wäre der Verlust nicht auszugleichen. 

 

Ich bitte Sie daher eindringlich: Erhalten und stärken Sie die Baumschutzsatzung. Sie ist ein wirksames Instrument für Klimaschutz, Gesundheit und die Zukunft unserer Stadt. 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

[Ihr Name]

 

[Adresse, optional]
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BNN 15.02.2024 Was die Baumschutzsatzung in Rastatt bis jetzt bewirkt hat
BNN 15.02.2024 Was die Baumschutzsatzung
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Deutsche Umwelthilfe: Hitze-Check deutscher Städte Übersicht
Hitze-Check_Staedte-Deutschland_Uebersic
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NABU-Ortsgruppe Rastatt/Murgtal lädt zur Mithilfe bei Naturschutzaktionen ein

Rastatt, den 8. September 2025
Die NABU-Ortsgruppe Rastatt/Murgtal ruft zu zwei herbstlichen Pflegeaktionen auf und freut sich über tatkräftige Unterstützung von Freiwilligen.
Im Spätsommer ist die ideale Zeit, die Nistkästen zu reinigen: Der letzte Vogelnachwuchs hat die Kästen verlassen, und bevor sich neue „Untermieter“ einnisten, können die Brutplätze für das kommende Frühjahr vorbereitet werden. Gleichzeitig widmet sich die Gruppe der Pflege mehrerer eigener Habitate im Raum Rastatt und Murgtal. Diese Biotope sind wertvolle Rückzugsorte für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, deren Vielfalt durch kontinuierliche Pflege erhalten bleibt. Wer mitmacht, arbeitet in einem netten Team unter freiem Himmel, tut etwas Gutes für die Natur und hat die Gelegenheit, noch Neues über heimische Arten und Lebensräume zu lernen. Kontakt: [email protected].

 


Baden-Württemberg soll Kiebitz-Land werden - NABU und Land schaffen neuen Lebensraum für bedrohten Wiesenvogel

https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2025/juni/36294.html


LNV Infobrief Nr. 6/2025 vom 13.06.2025

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LNV-Infobrief-2025-06.pdf
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Das NABU Jahresprogramm 2025 für den Landkreis Rastatt & Baden-Baden

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NABU Mittelbaden Programm 2025.pdf
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NABU Mittelbaden Programm 2025


Päppler für Singvögel gesucht!

Die NABU-Ortsgruppe Rastatt sucht zur Singvogelhilfe noch "Päppler".  Kostenlose Einarbeitung sowie alle weitere Kosten (wie Futter, Käfige, etc.) werden selbstverständlich von der NABU-Ortsgruppe Rastatt übernommen.

 

Melden Sie sich bei Interesse bitte bei Herrn Karl-Ludwig Matt 0176 7845 6428

 


Klinikstandort Münchfeldsee

Die NABU Ortsgruppe Rastatt lehnt den geplanten Bau der Querspange im Rastatter Süden entschieden ab.

 

>> Zu den Stellungnahmen, Pressemitteilungen, etc.

 


„Hochwasserschutz-, Dammsanierungs- und Gewässerökologieprojekt Murg Rastatt, Maßnahmen im Stadtbereich“ (kurz: „HWS Murg Rastatt“)

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20240430_HWSMurgRastatt_PBK-02A_Protokol
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Martin Klatt klärt in Rastatt auf: Warum Schafe für Biotope wichtig sind

Die Lebensräume von wilden Tieren und Pflanzen werden von Siedlungen, Straßen und Schienen unterbrochen. Damit sie überleben können, müssen die einzelnen „Inseln“ miteinander verbunden werden.

Zwischen Siedlungen, Straßen, Schienen und landwirtschaftlich genutzten Flächen sollen die Lebensräume für wild lebende Tiere und Pflanzen stattfinden, in den sogenannten Biotopen. Diese Inseln miteinander verbinden, Wildkorridore in trockenen, mittleren und feuchten Lebensräumen schaffen, ist das Ziel des „Grünen Wegenetzes“. Martin Klatt (NABU) hat sie bei einem Vortrag der NaturFreunde Rastatt vorgestellt. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu:

 

Das Wort Biodiversität ist in aller Munde. Doch was schließt es ein?

Biodiversität bedeutet Artenvielfalt, es bedeutet die Vielfalt der Lebensräume und genetische Vielfalt innerhalb der Arten. 1992 wurde bei der Klimakonferenz in Rio de Janeiro die Konvention zum Schutz der Biodiversität beschlossen. Bis 2010 sollten die Verluste an Arten, Lebensräumen und genetischer Vielfalt eingedämmt, wenn nicht sogar gestoppt werden. Das Ziel wurde nicht erreicht, deshalb gab es zwischen 2010 und 2020 die UN-Dekade mit dem „Nature Restauration Law“, in Europa sollten 20 Prozent der Flächen renaturiert werden. 

 

Warum braucht es für den Erhalt der Biodiversität ein „grünes Wegenetz“?

Tiere und Pflanzen brauchen genügend Raum, um zu überleben. Und sie brauchen den genetischen Austausch, um stabil zu bleiben. Die „Inseln“, in denen sie derzeit leben, sind voneinander abgeschnitten und zu weit entfernt. Die Lebensräume sind durch große Straßen durchschnitten – im Landkreis Rastatt sind das die A5, B3 und B36/L75 und die Rheintalbahn. Für die Tiere gibt es da kein Durchkommen, wie die zahllosen überfahrenen Igel, Hasen, Kaninchen oder Dachse belegen. Trennend wirken auch artenarme Landschaften landwirtschaftlich genutzter Flächen. Und Siedlungen wirken als naturferne Barrieren. Dazu drei Zahlen: 45 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt, 38 Prozent sind Forst und 15 Prozent sind Siedlungen und Verkehrsadern, wobei die Tendenz bei letzteren stetig ansteigt.

 

Wie soll das grüne Wegenetz entstehen?

In Baden-Württemberg gibt es den Fachplan Landesweiter Biotopverbund, einschließlich des Generalwildwegeplans, in dem alle Lebensräume für Tiere und Pflanzen mit den jeweiligen Arten aufgeführt sind. Räumlich und funktional verbundene Biotope sollen vernetzt werden, bis 2027 mindestens 13 Prozent des Offenlandes der Landesfläche, bis 2030 mindestens 15 Prozent. Für die Kommunen bedeutet das, dass sie eigene Biotopverbundpläne erstellen oder die Landschafts- und Grünordnungspläne, orientiert am landesweiten Fachplan, daran anpassen. Weiter bedeutet es, dass sie bei künftigen Planungen, Ausweisungen von Bau- oder Gewerbegebieten, die Belange des Biotopverbundes berücksichtigen. 

 

Was ist ein Generalwildwegeplan?

Man kann sich den Plan als „Autobahn der Tiere“ vorstellen. Er wurde von der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg erstellt. Daten lieferten sowohl die Wildbewegungen als auch das „Fallwild“, also die Tiere, die auf den Straßen getötet werden.

 

 

Im Schiftunger Bruch leben 24 Vogelarten Gibt es Beispiele in der Region?

Das Schiftunger Bruch ist so ein artenreicher Lebensraum. Er sollte durch die Anbindung der A5 an den Baden Airpark durchschnitten werden. Diese Varianten sind vom Tisch. Dort gibt es neben den 24 Vogelarten, die auf der Roten Liste stehen, 13 Fledermausarten und Wildkatzen. Und noch eine Besonderheit: Das Schiftunger Bruch ist Weideland für den letzten Wanderschäfer der Region und Schafe wirken als mobile Biotopverbindungen. In ihrem Fell transportieren sie nicht nur bis zu 85 Pflanzensamen, auch mit ihren Hufen und im Kot tragen sie diese weiter. Dazu transportieren sie Insekten, Schnecken, ja sogar Eidechsen in ihrem Fell von Weideort zu Weideort und fressen die Landschaft frei.

 

Was würde der Bau der Querspange Rastatt, die durch einen Wildkorridor führen würde, für diesen bedeuten?

Die Querspange würde den Wildkorridor in dem betroffenen Teilbereich verschmälern. Aber da ist alles noch offen. Die beteiligten Partner sind im Austausch. 

 

Was können Kommunen tun, um sich am Ausbau des grünen Wegenetzes zu beteiligen?

Sie können bisher traditionell gepflegte Flächen innerhalb der Gemeinden als Blühwiesen anlegen. Dafür gibt es das Projekt „Natur.nah.dran.“, das auch Schulungen für die städtischen Mitarbeiter anbietet, die diese pflegen. Bis Ende Dezember sind Anmeldungen für das Jahr 2025 noch möglich. Und sie müssen Geduld haben. Es dauert, bis die Bürger scheinbar verwilderte Flächen als naturnah akzeptiert haben.


Neue Amphibienbiotope in Kuppenheim

Am 04.12.2023 hat die NABU-Ortsgruppe Rastatt mithilfe des Forstamtes Kuppenheim neue Amphibienbiotope geschaffen und bereits bestehende verbessert.


Igeltag an der Grundschule in Bad Rotenfels


Impressionen zum Sommerferienprogramm 2023


Kommentar zum erfolgten Bürgerentscheid "Zentralklinikum am Standort Münchfeldsee"

Die NABU-Ortsgruppe Rastatt fordert:

1. Die Untertunnelung der geplanten Querspange

2. Hinsichtlich Begrünungsmaßnahmen: Pflanzung von Insekten- und Vogelnährgehölzen in großer Zahl, Fassadenbegrünung, sowie die Schaffung von Fledermausquartieren u.v.m.

3. Die Installation und Nutzung von erneuerbaren Energien zur Energieversorgung des Klinikums

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Kommentar zum Klinikstandort.pdf
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NABU-Jahresbericht 2021

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NABU Jahresbericht 2021.pdf
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Blumenwiese statt Maiseinöde

Wir beklagen, wie Sie vielleicht schon wissen, einen Insektenrückgang von über 70 % in den letzten 30 Jahren, mit all seinen Folgen für weitere Tierarten. 

 

Unser Projekt "Blumenwiese statt Maiseinöde" soll die Artenvielfalt unterstützen und erhalten. Interessierte und Grundstücksuchende NABU-Mitglieder hätten so die Möglichkeit, Gelände (z.B. Streuobstwiesen) zu pflegen/nutzen.

 

Die ausgetretenen Pfade der Landwirtschaft, mit all ihren Europäischen Subventionen, müssen verändert werden. Unser Projekt soll im ganzen Land Schule machen.

 

Bitte bieten Sie deshalb Wiesengelände und Ackerflächen für unseren neu geschaffenen Flurstückspool an!

 

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!