Rechtliches zum Gebietsschutz


Internationale Grundlagen für den Gebietsschutz


Mit Natura 2000 sollen in einem Netz von europäischen Schutzgebieten gefährdete Lebensräume erhalten und wiederhergestellt werden. Natura 2000 dient dabei der Bewahrung der biologischen Vielfalt.


Natura 2000 gründet sich auf zwei Richtlinien:


FFH-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG = Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)


Vogelschutzrichtlinie



Die FFH-Richtlinie dient der Erhaltung von natürlichen und naturnahen Lebensräumen und Arten von europäischer Bedeutung. Im Anhang 1 sind Lebensraumtpen gelistet, die als erhaltungswürdig angesehen werden. (Anhang 2: Tiere und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen.)


Es müssen Maßnahmen getroffen werden, um den Erhalt dieser Lebensräume und Arten zu garantieren und eine Verschlechterung der Lebensbedingungen zu vermeiden.



Mit der europäischen Vogelschutzrichtline sollen speziell gefährdete Vogelarten und ihre Lebensräume geschützt werden. Diese Gebiete liegen in den natürlichen Verbreitungsgebieten der Vögel und können sowhl Nist- und Überwinterungsgebiete wie auch Rastgebiete von Zugvögeln während ihrer Wanderungen umfassen.


Mit der Ramsar-Konvention (benannt nach der Stadt Ramsar im Iran, in der 1971 die ersten internationalen Verhandlungen hierfür stattfanden) sollen Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung geschützt werden.


>> >> Weitere Infos

Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes (Ausführungen folgen noch)

Konkrete Ausweisung von Schutzgebieten in Baden-Württemberg:

Naturschutzgebiete:

Rechtsgrundlagen:

>> Allgemeines zu Naturschutzgebieten: § 23 Bundesnaturschutzgesetz

Ausweisung von Naturschutzgebieten in Baden-Württemberg:

Gem. § 23 III Naturschutzgesetz (NatSchG) von einem Regierungspräsidium (der höheren Naturschutzbehörde) nach dem in >> § 24 NatSchG vorgegebenem Verfahren.

In der individuellen Verordnung des Naturschutzgebietes werden die Flächen, Schutzgegenstand und Schutzzweck, Verbote und Regeln näher beschrieben.


In der individuellen Würdigung werden insbesondere die jeweilig Schutzziele näher beschrieben.


Verordnung und Würdigung sind je nach Alter des Naturschutzgebietes mehr oder weniger ausführlich.


Die Daten zu Naturschutzgebieten können über die >> Webseite der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg aufgerufen werden.

Das Regierungspräsidium ist zuständig für die Erstellung des Pflege- und Entwicklungsplans, für die Organisation der Pflege und Besucherlenkung, die Dokumentation der Gebietsentwicklung und für Befreiungsentscheidungen nach den naturschutzrechlichen Bestimmungen.

Die untere Naturschutzbehörde (Landratsamt bzw. Bürgermeisteramt eines Stadtkreises) ist zuständig für den Vollzug der Verordnung, soweit nichts anderes bestimmt ist.


Sie setzt z.B. den Vertragsnaturschutz und "nicht komplexe Pflegemaßnahmen" um.

Landschaftsschutzgebiete:  

Rechtsgrundlagen:

>> Allgemeines zu Landschaftsschutzgebieten: § 26 Bundesnaturschutzgesetz

Ausweisung von Landschaftschutzgebieten in Baden-Württemberg:

Gem. § 23 IV Naturschutzgesetz (NatSchG) von einer unteren Naturschutzbehörde (Landratsamt bzw. Bürgermeisteramt eines Stadtkreises) nach dem in >> § 24 NatSchG vorgegebenem Verfahren.

In der individuellen Verordnung des Naturschutzgebietes werden die Flächen, Schutzgegenstand und Schutzzweck, Verbote und Regeln näher beschrieben.


In der Regel liegt eine individuelle Würdigung vor. In dieser werden insbesondere die jeweiligen Schutzziele näher beschrieben.


Verordnung und Würdigung (soweit vorliegend) sind je nach Alter des Landschaftsschutzgebietes mehr oder weniger ausführlich.


Die Daten zu Landschaftsschutzgebieten können über die >> Webseite der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg aufgerufen werden.

Die untere Naturschutzbehörde (Landratsamt bzw. Bürgermeisteramt eines Stadtkreises) ist für Fachentscheidungen, Pflege und Vollzug zuständig.

Weitere Ausführungen zu  Naturdenkmalen ... folgen.

(Bitte noch nicht anklicken, da noch keine Infos)