Der Eiskeller


Der Eis- bzw. Bierkeller in der Kuppenheimer Gemarkung wurde 1995 als Fledermauskeller an den Nabu Rastatt für den symbolischen Preis von 1 DM verkauft.

Recherchen beim Stadtarchiv ergaben, dass dieser erstmals 1852 erwähnt wurde. Neben dem Kühlen von Bier wurde das eingelagerte Eis auch durch das damalige Kuppenheimer Krankenhaus auch zur Behandlung von Prellung u.ä. genutzt.

Später diente er den Pfadfindern als Unterkunft, bevor es dann übergeben wurde.

Die Recherchen im Stadtarchiv haben auch gezeigt, dass ein Lageplan existierte, der 1957 angefertigt wurde.

Im Lauf der Jahre wurde der Eiskeller natürlich sanierungsbedürftig. Eine erste Sanierung im Auftrag des Nabu, dabei wurden Holzbalken eingefügt, hat sich nicht als dauerhaft sinnvoll erwiesen. Diese Balken sind nach wenigen Jahren praktisch durchgefault.

Das Mauerwerk im Frontbereich muss saniert werden, einzelne Steine haben sich schon abgelöst. Die Verletzungsgefahr, z.B. durch spielende Kinder, ist entsprechend groß.

Verschiedene Sanierungskonzepte werden schon seit einiger Zeit diskutiert. Wichtig war zunächst einmal die Sicherung des Standortes. Dazu wurde der Eiskeller entschlammt und von außen durch einen Zaun gesichert.