NABU Ferientour "Der Natur auf der Spur" , August 2012


Horn oder Geweih? Das war hier die Frage
Horn oder Geweih? Das war hier die Frage

Tierspuren waren das Thema bei der NABU-Ferientour im Ötigheimer Wald, bei der in diesem Jahr 16 Kinder mitmachten. Woran man erkennen kann, ob ein Tier unterwegs war, lernten die kleinen Natur-Touristen an Erlebnispunkten entlang des Weges kennen.

So deuten manche „Speisereste“ auf die Anwesenheit von Tieren hin. Ein angenagter Biberbaum, Löcher in Nussschalen oder auch die Rupfung einer jungen Taube verraten dem Kenner eine Menge über vorkommende Tiere. Als Eulen gingen die Kinder mit verbundenen Augen auf Mäusejagd. Statt scharfer Krallen sollten sie eine mit Wasser gefüllte Sprühflasche einsetzen. Wenn es im Gras raschelte, wurde ein gezielter Beutestoß ausgeführt, der bei einem Treffer die Maus erwischte, die ihrerseits versuchte, ein ausgelegtes Bonbon zu stibitzen.

Was das Horn einer Ziege vom Gehörn des Rehbocks unterscheidet, lernten die Kinder an einer weiteren Station und sie grübelten an einer anderen, warum im Gewölle einer Eule Knochen stecken, im Gewölle des Turmfalken aber nicht. Als Bären machten sie sich schließlich daran, süßen Honig zu finden. Den Weg dahin wiesen gebastelte Bienen aus Pappe, die in immer größerer Zahl am Wegrand in den Büschen hingen. Mitten im „Bienenschwarm“ war schließlich der Honig, den die Bärenkinder mit einem Keks aus dem Glas holten. Die NABU-Ferienkinder nahmen so die Erkenntnis mit, dass es sich lohnt, Spuren richtig lesen zu können.

 

© NABU/Klatt